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Was bitte ist sevenload?

"Wie bitte, sevenload - was ist denn das?" Dieser Frage begegnet der begeisterte IP-TV-Jünger all zu oft, wenn er feierabendlich von seinen neusten Bewegtbildentdeckungen im Netz schwärmt. Mit dem Hinweis, dass „sevenload“ das deutsche Pendant von „youtube“ sei, ist die Frage dann auch für die nicht medienschaffende Analogspezies schnell beantworten.

Dass diese Erlebnisse durchaus keine Ausnahme sind, bestätigt nun eine empirische Untersuchung von Web-TV-Experte Betram Gugel. Laut Gugels Studie steigerte „youtube“, neben vielen anderer Attribute auch wegen seiner höheren Markenbekanntheit, innerhalb der letzten acht Monate seine Abrufzahlen um mehr als 120 Prozent. Die deutschen Vertreter wie „sevenload“ und „myvideo“ liegen mit einer Steigerung von 50 bis 70 Prozent, bei deutlich geringerer Ausgangsbasis, weit hinter dem US-Marktführer zurück.
Gründe für die divergente Entwicklung gibt es viele. So führt Gugel für die mäßige Entwicklung von sevenload unter anderem die eher zweitklassige Videoqualität ins Feld. Zu Recht: Vergleicht man beispielsweise die Qualität von „sevenload“ mit den Angeboten des „Deutschlandreporters“ – übrigens technische von der TV1 betreut – fällt selbst dem ungeübten Betrachter der exorbitante Unterschied ins Auge.

Das allerdings trotz der mäßigen Entwicklung deutschsprachiger Videoportale das Thema IP-TV nach wie vor brandheiß ist, zeigt die jüngste Entwicklung der Bildzeitung. Mit „BILD live“ ist am Freitag ein tägliches Web-TV-Format der Bildzeitung gestartet. Auch die IP-TV- Wahrheit braucht eben einen mutigen, der sie ausspricht.

Wer weitere Argumente sucht, warum IP-TV eine große Zukunft vor sich hat, sei hier auf ein Interview mit Michael Westphal, Geschäftsführer der oben genannten TV1 GmbH, hingewiesen. Fachlich fundiert und sehr amüsant:


Link: sevenload.com

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