Avantgarde des modernen Journalismus
Corporate Publishing macht heute schon vor, wie Journalismus in Zukunft aussieht. Diese These vertritt Heiko Hebig, Coordinator Media Development im Stab von Dr. Burda, in der Internet-Talksendung "Tischthema.tv". (s. Video, Timecode 23:05 min)
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Dabei geht es dem Online-Experten weniger um die Qualität des Journalismus, als vielmehr um zielgruppenaffine Konzepte. Was CP-Dienstleister bereits seit Jahren vorleben - nämlich hochwertigen, refinanzierbaren Journalismus für kleine Zielgruppen - müssen viele Publikumsmedien gerade mühsam lernen. Das gilt für Print- und TV-Redaktionen gleichermaßen.
Denn nicht nur Printverlage verzeichnen ein kontinuierliches Auflagensterben. Auch die TV-Sender müssen sich mit einem drastischen Rückgang ihrer Seher auseinandersetzen. Hierzu berichtet das Fachmagazin w&v über ein aktuelles Beispiel .
Was CP-Verlage ebenfalls schon gelernt haben: Mit dem Rückgang der Auflagen, oder allgemeiner der Rezipienten, muss in den Redaktionen auch ein organisatorisches umdenken stattfinden. Kompetenzen müssen gebündelt werden, um so den Overhead einzelner Objekte zu reduzieren. Das wiederum ist nur zu schaffen, wenn Redakteure künftig Inhalte für mehrere Medienkanäle erstellen. Und davon ist man – zumindest in den meisten Printredaktionen – Lichtjahre entfernt.