Loseblattsammlung - ein interessantes Trägermedium
Gerade noch wurde hier äußerst konträr über das Für und Wider von monothematischen Heftkonzepten diskutiert, da fällt mir dieses Fundstück in die Hände. Philipp Zurmöhles Konzept für eine Loseblattsammlung.
"Eine Ausgabe des Magazins enthält ca. 30 Artikelseiten, die der Leser dann nach Belieben sammeln und ordnen kann. Nach und nach legt er sich so ein Archiv an Inspirierendem an. Der Inhalt reicht von Naturphänomenen über Reiseberichte bis hin zu Interviews mit Gestaltern. Die Einzelseiten sind hinten klar informativ und vorn illustrativ frei gestaltet", so Philipp Zurmöhle über das Konzept im Rahmen seiner Diplomarbeit.
Eine wirklich schöne Idee, die sicher im Grundsatz nicht ganz neu ist. Aber das Konzept, jedes Thema lediglich auf einer Seite - doppelseitig bedruckt - zu platzieren, hat schon eine gewisse Einzigartigkeit. Stellt sich also die Frage, ob das nicht ein schönes Trägermedium für ein nicht monothematisches Magazin wäre. Die Macher publizieren interessante, facettenreiche Themen und der Leser sammelt individuell nach seinen Interessensgebieten. User-collected-Content sozusagen. Hätte doch was, oder?