« Das vierte P | Main | Vertriebsunterstützung durch CP »

Wettbewerbs-Ausschlussklausel

Eines der größten Ärgernisse in den letzten Wochen des alten Jahres war für mich die selbst erlebten Debatten um das Thema Wettbewerbsausschlussklausel. Sicherlich haben auch andere CP-Mitstreiter es schon erlebt: Man wird zu einem Pitch geladen, gewinnt diesen womöglich mit erheblichen Aufwand, um dann einen Vertrag vorgelegt zu bekommen, der vorsieht, dass man innerhalb einer bestimmten Branche ausschließlich nur für dieses eine Unternehmen arbeiten darf. Besonders scharfsinnige Mitarbeiter in den Einkaufsabteilungen mancher Firmen haben dazu – bar jeder CP-Kenntnis - bereits ganze Listings erstellt. Ich halt das für einen ausgemachten Blödsinn. Woher sollen denn das erwartete Branchen-Knowhow und die darin ausgebildeten Mitarbeiter kommen, wenn nicht aus weiteren Projekten. Erst durch mehrere Kundenbeziehungen innerhalb eines Marktsegmentes ist eine Spezialisierung möglich. Vielleicht sollten wir künftig etwas mehr von unseren Freunden aus der Werbung lernen, die pro Auftraggeber einer Branche spezielle Units gründen. Da wird dann der Kunde A von der Unit 1, der Kunde B von der Unit 2 und der Kunde C von Unit X betreut…..hört sich zwar gut an, ist bei kleineren Agenturen aber kaum zu glauben.

TrackBack

TrackBack URL für diesen Eintrag:
http://www.blogs-hbm.de/cgi-bin/mt-tb.cgi/118

Kommentar schreiben

Hier schreiben Fachautoren über neue Trends und Entwicklungen des Corporate Publishing auf dem deutschsprachigen Markt.